Stephan Riemann & Neema Kyamba Goodwin & Nima
Stephan RiemannNeema Kyamba GoodwinNima

Was ist Mechatronik?

Der Begriff Mechatronik stammt von einem japanischen Mitarbeiter
der Firma Yaskawa und wurde 1969 als Kunstwort aus den Begriffen

Mechanik und Elektronik zusammengesetzt. 

 

Seit einiger Zeit gehört auch die Informatik dazu.

 

Dies weil Anlagen auch programmiert und vernetzt werden müssen.

 

 

 

Seit 1998 ist der Mechatroniker in Deutschland ein Ausbildungsberuf.

Auch im Ingenieur- und Technikerbereich gibt es den Mechatroniker.

Von der Mechatronik geht eine ähnliche Bewunderung aus wie von Rennwagenfahrer, Stuntman und der Tricktechnik.

Man stellt sich darunter etwas vor, aber keiner weiß so genau was es ist.
 

Die Begriffe Mechanik, Elektronik und Informatik sind viel zu umfassend,
als das man damit konkret etwas aussagen könnte.

 

 



Ich verstehe es als Schnittstellenmanager der Anlagen und Maschinen aufbaut,

wartet, erweitert und auch demontiert (Feld-Mechatroniker).  

Als Mechatroniker gilt man als Elektrofachkraft.

 

 

 

Um die Mechatronik etwas aufzuteilen könnte man sie in Untergruppen unterscheiden:

 

- Industrie - Mechatroniker

  hier würde ich den ausgebildeten Mechatroniker sehen,

  der langsam den Betriebs-Schlosser ersetzt.

  Er hält die Betriebsanlagen am laufen und macht auch in der Fertigung mit.

  (ohne Führungsaufgaben und Projektverantwortung)

 

- Feld - Mechatroniker

  hier würde ich den Techniker der Mechatronik oder fortgebildete Mechatroniker sehen.

  Das wären die klassischen Servicetechniker.

  Kundenservice, Anlagen- und Maschinenbau (Aufbau, Inbetriebnahme, Wartung, Reparatur).

  (mit Teilbereichsverantwortung oder Baustellenleitung (Projektausführung) und damit auch Führungsaufgaben)

 

- Ingenieur - Mechatroniker

  hier die Hochschulstudium Mechatroniker.

  Sie entwickeln Mechatronische Bauteile oder machen die Projektplanung

  die sie zur Projektausführung beispielsweise an den Feld-Mechatroniker übergeben und dann überwachen.

  (Ingenieurtätigkeit mit Projektverantwortung)

 

 

- KFZ - Mechatroniker

  Die KFZ - Mechatroniker lassen sich ähnlich aufteilen wie zuvor.

  Allerdings gibt es die Ebene Feld- kaum, weil Fahrzeuge meist beweglich sind

  und in die Werkstatt gebracht werden können.

  Die KFZ - Mechatroniker ersetzen langsam den KFZ - Schlosser,

  weil die Fahrzeuge immer weiter in den Elektrobereich kommen.

  Und auch Elektrofahrzeuge (Hochvoltfahrzeuge) gewartet und repariert werden müssen.

 

- Ingenieur KFZ - Mechatroniker

  Mit Hochschulstudium um für den KFZ Bereich zu planen und zu entwickeln.

  Ihre Projektplanungen werden sie allerdings oft Feld-Mechatronikern übergeben

  (die die Produktionsanlagen für die Fahrzeugmontage aufstellen).

 

Anmerkung:

Das Handwerk kennt den Mechatroniker nicht (als Beruf).

Möchte aber liebend gerne Mechatroniker als zahlende Mitglieder haben (als Elektromechaniker).

Wissen aber nicht was Mechatroniker eigentlich so machen.

 

Der KFZ - Mechatroniker ist ein Handwerksberuf (weil aus dem KFZ Schlosser Handwerk) hervorgegangen.

Eigentlich müsste man dem Handwerk die KFZ - Mechatroniker entziehen.

Was die KFZ - Mechatroniker machen, hat inzwischen weit weniger mit dem Handwerk zu tun als die Mechatroniker an sich.

 

Aber sei es drum.

Wie viel Ahnung man hat, macht die folgende Werbeanzeige sichtbar:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein paar Links zu Mechatronik:

 

Technik Akademie Weilburg
VDE
Mechatronik-Cluster at
FH Mechatronik Darmstadt
Technikum Wien
Technische Akademie Esslingen
ils Studium Mechatronik



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